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Evangelischen Kirchengemeinde Rötteln

Kinderkirche

Das Projekt Kinderkirche Rötteln erhält als Auszeichnung die Web-Plakette von "Kirche im Aufbruch"! mehr>>

>Hier die aktuellen Termine 2014<

   
  BZ vom 09.07.2008

Neu geschaffener Raum für Kindergottesdienste

In der Pfarrscheune der Kirchengemeinde Rötteln gibt es nun Platz für die jungen Gemeindemitglieder / Einweihung mit Pfarrfest

LÖRRACH (ouk). Die evangelische Kirchengemeinde Rötteln weihte am Sonntag ihre neue Kinderkirche mit einem Festgottesdienst und einem Pfarrfest ein. In dem renovierten Raum in der alten Pfarrscheune will die Gemeinde künftig parallel zum Gottesdienst in der Kirche Kindergottesdienste feiern. Der Raum soll aber auch für andere Gruppen, die eine Andacht feiern wollen, offen stehen (wir berichteten).

Während des Festgottesdienstes trugen die Kinder und ihre Betreuerinnen alle Gegenstände, die sie für den Kindergottesdienst brauchen, in den neuen Raum und nahmen ihn so in Besitz: Sie hängten einen Wandteppich auf, der in gemeinsamer Arbeit entstanden war: Die Kinder färbten gelbe, grüne und blaue Stoffstücke ein. Viele Mitglieder der Kirchengemeinde erwarben die Stücke gegen Spende und nähten sie zu einem Bild mit ei nem Kreuz. Die Kinder entzündeten ih re Gottesdienstkerze im neuen Raum, legten Gesangbuch und Kinderbibel da zu. Auch Röttler Pfadfinder waren dabei. Ein kleines Mädchen streute bunte Glassteinchen aus. Dies seien Gebetssteine, die symbolisierten, dass Gott der Freund der Kinder sei, erklärte eine der Betreuerinnen.
Pfarrerin Beate Schmidtgen und Pfarrer Martin Treiber vom Landesverband Kindergottesdienst segneten die Kinderkirche. Bürgermeisterin Marion Dammann und Ortsvorsteher Wolfgang Krämer feierten mit.
 
 
  BZ vom 04.07.2008

Eine Kirche für die Kinder der Gemeinde Rötteln

Viele packten an / Einweihung und Festgottesdienst am Sonntag

LÖRRACH (ouk). Am Sonntag weiht die evangelische Kirchengemeinde Rötteln ihre neue Kinderkirche mit einem Festgottesdienst und einem Pfarrfest ein. Der renovierte Raum in der alten Pfarrscheune bietet künftig Platz für die Kindergottesdienste, aber auch für alle anderen Gruppen, die eine Andacht feiern wollen.

Im Oktober hat die Pfarrgemeinde mit der Renovierung des Raumes begonnen. Jugendliche vom Kindergottesdienst, Eltern und andere Mitglieder der Gemeinde packten unter der Leitung des Bauingenieurs Thomas Denzer an, klopften zum Beispiel Putz vom alten Gemäuer und montierten die alten Fenster ab. Beim Erntedankfest gestalteten sie gemeinsam einen Wandteppich für die Kinderkirche. Auch viele Spenden erhielt die Pfarrei aus ganz Haagen und es gab drei Benefizkonzerte mit dem Harmonikaorchester Ötlingen und mit Künstlern aus Deutschland und der Schweiz. Die Landeskirche bezahlte die Hälfte der Bausumme von 30 000 Euro. So entstand ein freundlicher, heller Raum mit Holzboden und weitem Blick über den Pfarrgarten und über die Stadt. "Man merkt, wie die Gemeinde die Kinderkirche mitträgt", freut sich Pfarrerin Beate Schmidtgen. Die Idee sei gewesen, dass Eltern und Kinder gemeinsam zum Gottesdienst kommen und dann parallel in der Kirche und dem neuen Raum feiern können, erklärt sie.

Bisher besuchen knapp 30 Mädchen und Jungen den Kindergottesdienst in Tumringen. Festgottesdienst ist am Sonntag, 6. Juli, um 10 Uhr, in der Kirche Rötteln mit Segnung der Kinderkirche. Anschließend gibt es im Pfarrhof Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Kinderangebote und Ballonflugwettbewerb.
 

 
   
 

 


Am Sonntag, den 14. Oktober im Gottesdienst zu sehen:
Der Wandbehang für die Kinderkirche

   
  Tags zuvor gab es Arbeit - 2 Fensteröffnungen wurden herausgebrochen:
   
 

   
 

   
 


 

 
  BZ vom 25.01.2008

Eigener Raum für die Kinderkirche

Kirchengemeinde Rötteln baut in ihrer alten Pfarrscheune einen Raum mit viel Eigenarbeit aus / Unterstützung durch Spenden

Von unserer Mitarbeiterin Regine Ounas-Kräusel

LÖRRACH. Die Kirchengemeinde Rötteln baut in ihrer alten Pfarrscheune einen Raum für Kindergottesdienste aus. Für dieses Projekt übergab die SPD Haagen am Samstag einen Scheck von 1000 Euro an die Pfarrleute Beate Schmidtgen und Daniel Völker.
Die "Kinderkirche" entsteht in der alten Kelter der Pfarrscheune. Baubeginn war im Oktober; für den 6. Juli ist die Einweihung geplant. Der Fußboden ist bereits gemauert, die Bruchsteinwände sind fast vollständig vom alten Putz befreit. Zwei große Fensteröffnungen geben den Blick frei auf den Pfarrgarten, in dem noch heute Reben wachsen, und auf die Stadt; ein neuer Fensterrahmen ist bereits montiert.
Doch bis zur Einweihung ist noch manches zu tun: Der Holzfußboden muss verlegt und die Heizung eingebaut werden, die Wände sollen einen hellen Putz erhalten.
30 000 Euro beträgt, nach Auskunft von Beate Schmidtgen die Bausumme. Rund die Hälfte schießt die Badische Landeskirche zu.
"Wir werden ganz breit von Gemeinde und Bevölkerung unterstützt" , freut sich die Pfarrerin. Jungen und Mädchen vom Kindergottesdienst, Eltern und engagierte Mitglieder der Gemeinde hätten unter der Leitung von Bauingenieur Thomas Denzer schon mit angepackt, die alten Fenster ausgebaut, Putz abgeklopft oder Löcher in den Wänden ausgemauert.
Auch über die großzügigen Spenden aus der Bevölkerung freute sich die Pfarrerin: 10 000 Euro habe man bisher bekommen, den Scheck der SPD eingerechnet.
Den Kindergottesdienst, der zur Zeit im Gemeindehaus in Tumringen-Süd stattfinden, besuchen etwa 25 bis 30 Mädchen und Jungen aus Röttelnweiler und Haagen. Zum vielseitigen Programm gehören Spiele, gemeinsame Mahlzeiten und Theater.
Den neuen Raum auf dem Röttler Kirchberg baue die Gemeinde jetzt aus, weil die Kinder nach Rötteln selbst radeln oder laufen könnten, nach Tumringen müssten die Eltern sie fahren, erklärte Beate Schmidtgen. Auch für Andachten der Pfadfinder oder anderer Jugendgruppen soll der neue Raum künftig offen stehen.

 

 
  Die Oberbadische vom 5. Dezember 2007

Weihnacht rund um die Welt

Adventskonzert in der Evangelischen Kirche Rötteln zu Gunsten der Kinderkirche

Von Gottfried Driesch

Lörrach. Für jeden Tag im Adventskalender machten sie ein musikalisches Türchen auf. Eveline lnès Bill, Sopran, und Evelyne Handschin, Orgel, erfreuten ihr Publikum am ersten Adventssonntag in der Kirche Rötteln mit weihnachtlicher Musik. Die Kollekte am Kirchenausgang war für die Herstellung der Kinderkirche Rötteln bestimmt.
Pfarrerin Beate Schmidtgen stellte die beiden Künstlerinnen aus der Schweiz kurz vor. Es sollte ein Fest der Klangschönheit werden. Eveline Inès Bill verlieh den Liedern mit ihrer vollen, runden und in allen Lagen mühelos geführten Stimme eine hohe Qualität. Die Sopranistin stellte zunächst kurz die Idee des Programms vor. Mit den 24 einzelnen Liedern, Orgelstücken oder Gedichten aus vielen Sprachen, Jahrhunderte und Kulturen sollten die Tage der Adventszeit symbolisiert werden. Zu den Adventssonntagen wurde eine Zäsur eingelegt und eine weitere Kerze auf dem Altar entzündet.
Evelyne Handschin konnte bei einigen Chorälen von Johann Sebastian Bach den Klang der Orgel auskosten und ihr ganzes Können zeigen. Sonst hielt sie sich als Begleiterin wohltuend zurück und stellte sich ganz in den Dienst der Gesangssolistin. Dabei zauberte Handschin einige verblüffende Effekte auf der Orgel. Beim Lied „Santa Claus is comin‘ to town“ klang die Begleitung fast wie von einer mechanischen Drehorgel. Und beim anschließenden „Jolly old Saint Nicholas“ meinte man ein Glockenspiel zu hören.
Eveline Inès Bill hatte die Lieder sehr gründlich vorbereitet. Mit guter Diktion und sauberer Intonation beherrschte sie die weite Palette von traditionellen Weisen bis zu Kompositionen von Max Reger (1873-1916). Gerade die beiden Reger-Lieder „Christkindleins Wiegenlied“ und „Mariä Wiegenlied“ wurden zu einem wahren Ohrenschmaus. Etwas unverständlich blieb, warum die Sängerin bei den beiden Weihnachtsliedern von Peter Cornelius „Christkind“ und „Die Könige“ die vom Komponisten vorgegebenen Tempobezeichnungen ignorierte und fast ins Gegenteil verkehrte.
Mit Gedichten von Joseph von Eichendorff, „Weihnachten“, und „Der Stern“ von Wilhelm Busch, gesprochen von Eveline lnès Bill, kam auch des gesprochene Wort zur Geltung. Die Zuhörer spendeten nach jedem Block und zum Schluss des Konzerts reichlich Beifall.
 

 
 

Die Oberbadische vom 29.11.07

Die Kelter wird zur Kinderkirche

Umbau am Röttler Pfarrhaus läuft auf Hochtouren / Bisher 7000 Euro gesammelt

Lörrach (nr). Bisher muss die Röttler Pfarrerin Dr. Beate Schmidtgen mit ihrem Kindergottesdienst immer auf das Tumringer Gemeindehaus ausweichen, aber das soll anders werden, spätestens ab Pfingsten 2008.
Dann soll der für die Kinderkirche eingerichtete Raum fertig sein. Den Raum habe Schmidtgen gleich bei ihrem Amtsantritt vor zwei Jahren entdeckt und sich gedacht, dass er für diesen Zweck wunderbar geeignet sei. Es handelt sich um die ehemalige Kelter - das Röttler Pfarrhaus verfügte traditionell über einen eigenen Weinberg.
Seit Anfang Oktober ist das Pfarrerehepaar jetzt nach über einjähriger Planung mit 22 Helfern aus der Gemeinde dabei, den Raum herzurichten. Man konnte dafür einen professionellen Ingenieur aus der Gemeinde gewinnen, der die Arbeiten ehrenamtlich plant und überwacht.
Eine der schwersten Arbeiten ist bereits vollbracht: In die Außenwand wurden die Lücken für zwei große Panoramafenster gebrochen. Jetzt hat man einen herrlichen Blick auf die ganze Stadt, der auch im fertigen Bau erhalten bleiben soll: Es werden keine typischen Kirchenfenster eingesetzt, sondern Klarglasfenster, die mit den Kindern - bis zu 40 nehmen am Kindergottesdienst teil - gestaltet werden sollen. Zu den schwersten Arbeiten gehörte es, den angefallenen Schutt wegzuräumen. Auch die Fensteroberkante wurde an den bisherigen fünf Arbeitssamstagen und einigen Nachmittagen schon betoniert.
Schmidtgen freut sich über die „stets gute Stimmung“ auf der Baustelle - die mag zum Teil auch von Kaffee und Kuchen herrühren - und darüber, dass auch einige der Kinder aus dem Kindergottesdienst beim Bau helfen.
Die Gemeinde erledigt fast alle Arbeiten selbst, bis auf die Fenster, die Heizung und die Elektroarbeiten. Der Innenraum wird über mobile Sitzgelegenheiten verfügen. Auch einen Altar wird es geben, über den ein in der Gemeinde genähtes Wandtuch mit großem Kreuz gehängt wird. Um einen Teil dazu beizusteuern, gaben Spender rund 1500 Euro.
Die Gemeinde hat bereits rund 7000 Euro eingesammelt, worauf Schmidtgen besonders stolz ist. Insgesamt sind Baukosten von rund 25 000 Euro vorgesehen, rund die Hälfte kommt als Zuschuss von der Landeskirche, den Rest muss die Gemeinde beisteuern, wozu auch die Eigenarbeit zählt „Es ist toll, dass die Kinderkirche ein Gemeindeprojekt ist, das von vielen unterstützt wird“, ist Schmidtgen stolz auf ihre zahlreichen Helfer.

 
 

Die Oberbadische vom 4. Oktober 2007

Raum für die Kinder in Reichweite

Gemeindefest für den Kindergottesdienstraum

Lörrach (dr). Auch die evangelische Kirchengemeinde Rötteln feierte das Erntedankfest. Dazu waren nach dem Gottesdienst in der Röttler Kirche alle Gemeindemitglieder zu einem gemütlichen Hock in das Gemeindehaus in Tumringen eingeladen worden.
Für Essen und Trinken hatten die vielen Helfer bestens gesorgt. Das Erntedankfest nahmen die Gemeindepfarrer Beate Schmidtgen und Daniel Völker zum Anlass, um den Umbau der alten Kelter neben dem Pfarrhaus in Rötteln zu einem Raum für den Kindergottesdienst voran zu bringen. „Die Genehmigungen von Denkmalbehörde und Bauamt liegen vor - jetzt fehlen uns nur  noch einige Eigenmittel“, sagte Beate Schmidtgen. Um die Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder zu wecken, hatte sich Heidi Reis einen großen Patchwork-Wandbehang einfallen lassen. Die Stoffstücke hatten die Kindergottesdienstkinder zusammen mit Pfarrerin Schmidtgen eingefärbt. Beim Erntedankfest konnten nun diese Stoffstücke erworben werden. Der Erwerber wurde auf dem leeren Feld vermerkt und das Stoffstück an den großen Wandbehang angenäht. „Von den benötigten 12 000 Euro haben wir jetzt schon fast 4500 Euro zusammen“, freute sich Schmidtgen. Den Rest hoffe man noch einnehmen zu können. Dann könnten noch in diesem Herbst die Bauarbeiten beginnen. Zunächst gelte es, den Raum winterfest zu machen. Nutznießer des neuen Kindergottesdienstraumes seien vor allem Familien mit Kindern, die dann gleichzeitig den Gottesdienst und den Kindergottesdienst besuchen könnten.

 
  Badische Zeitung vom Freitag, 9. Februar 2007

Kindern Glauben vermitteln

Ehemalige Pfarrscheune der Röttler Kirche soll in Raum für Kindergottesdienste umgebaut werden

Von unserem Mitarbeiter Jonas Zahn

LÖRRACH-TUMRINGEN. "Kirche und Glaube sind out" - dies lassen zumindest die sinkenden Mitgliederzahlen der kirchlichen Gemeinden vermuten. Eine ganz andere Erfahrung macht Beate Schmidtgen, Pfarrerin der Röttler Kirche: "Viele haben Interesse daran, ihren Kindern den christlichen Glauben zu vermitteln." Die Nachfrage sei so groß, dass die ehemalige Pfarrscheune der Röttler Kirche in einen Raum für Kindergottesdienste umgebaut werden soll. Nächsten Sonntag findet ein Konzert in der Schlosskirche Rötteln statt, dessen Erlös in die Finanzierung der Kinderkirche fließen soll.

"Der Glaube ist eine wichtige Facette des Lebens in Lörrach" , berichtet Pfarrerin Schmidtgen. So erkläre sie sich die hohe Nachfrage nach einem Kindergottesdienst in ihrer Gemeinde. Außerdem sei man in der christlichen Jugendarbeit durch Aktionen wie ein Musical-Projekt oder auch den 300 Mann starken Pfadfinderstamm Rötteln sehr aktiv .

Momentan findet der Kindergottesdienst noch im Gemeindehaus in Tumringen statt. Die 25 bis 30 Kinder sollen aber im Sommer oder Herbst dieses Jahres in die ehemalige Pfarrscheune umziehen. "Wir wollen den Kindern ein breit gefächertes Programm bieten" , meint die Pfarrerin. Von Spielen, über Singen bis hin zu Aktivitäten außerhalb der Kirchenwände sei alles dabei. Ebenso wolle man den Kindern auf unterschiedliche Weise die Bibelgeschichten näher bringen, zum Beispiel durch Theaterspielen. Für das Projekt der Kinderkirche ist die Pfarrerin nebst einem Team von neun freiwilligen Mitarbeitern verantwortlich. Es seien Erwachsene unterschiedlicher Generationen beteiligt, was laut Pfarrerin Schmidtgen "die Kinder- und Jugendarbeit bereichert."

Die Finanzierung des Projekts, dessen Bauanträge noch in Arbeit sind und vom Denkmalamt abgesegnet werden müssen, wird hauptsächlich durch Spenden gesichert. Große und kleine Beiträge seien schon eingegangen. "Um das Projekt aber gänzlich zu finanzieren, müssen wir uns noch etwas einfallen lassen" , gibt Schmidtgen an. "Ich bin aber optimistisch, dass wir die nötigen Mittel für das Projekt zusammenkriegen" , sagt die zuversichtlich klingende Pfarrerin.

Für einen Teil der Finanzierung soll ein Kirchenkonzert am nächsten Sonntag in der Schlosskirche sorgen. Das Harmonika Orchester Ötlingen und der aus Wien angereiste Tenor Thomas Sigwald werden ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. Die Künstler verzichten zugunsten des Projektes auf ihre Gage.
 
 
 

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